Projekte Linguistic Diversity Management
Abschnittsübersicht
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Auf dieser Seite finden Sie eine alphabetisch geordnete Sammlung spannender Studierendenprojekte, die Einblicke in kreative Ideen, fundierte Analysen und praxisnahe Umsetzungen geben. Die Arbeiten zeigen die Vielfalt der Themen und Ansätze, mit denen sich Studierende im Linguistic Diversity Management intensiv auseinandergesetzt haben. Viel Freude beim Stöbern, Entdecken und Inspirierenlassen! -

Ausgangslage
Die Vorbereitung einer internationalen Studie zu affektiven Reaktionen auf KI in sprachlicher Arbeit ist komplex: Es fehlen koordinierte transnationale Strukturen, ein systematischer Überblick zur Forschung sowie standardisierte, mehrsprachige Erhebungsinstrumente für vergleichbare Datenerhebung.Lösungsansatz
In diesem Projekt wurden Forschungsinfrastrukturen aufgebaut, Literatur systematisch erschlossen und Feldforschung vorbereitet. Zudem entstanden kollaborativ mehrsprachige Instrumente wie Interviewleitfäden, Beobachtungsprotokolle und Einverständniserklärungen sowie eine annotierte Bibliografie.Resultat
Das Projekt schuf tragfähige Grundlagen für die internationale Pilotstudie. Standardisierte Instrumente, koordinierte Strukturen und aufbereitete Literatur ermöglichten fundierte, vergleichbare Analysen zu affektiven Reaktionen auf KI in sprachlicher Arbeit.Frühlingssemester 2024
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Ausgangslage
Rechtsextreme Akteur:innen nutzen soziale Medien zunehmend strategisch, um ideologische Inhalte zu verbreiten. Generative KI erleichtert die Produktion scheinbar harmloser, emotionaler Inhalte und senkt Zugangshürden für Propaganda. Gleichzeitig verschwimmen Grenzen zwischen Lifestyle‑Content, religiösem Influencing und politischem Extremismus, was Erkennung und Regulierung erschwert.Lösungsansatz
Das Projekt analysiert Fallbeispiele aus Rechtsextremismus, Manosphere, Tradwife‑Milieus und Christfluencer‑Kulturen. Es untersucht, wie KI‑Tools, visuelle Ästhetiken und narrative Frames eingesetzt werden, um Radikalisierung zu normalisieren, Plattform‑Moderation zu umgehen und neue Zielgruppen anzusprechen – insbesondere über gender‑ und identitätsbezogene Diskurse.Resultat
Die Analyse zeigt, dass KI zentrale Infrastrukturen extremistischer Online‑Kommunikation stärkt. Traditionelle Rollenbilder, religiöse Narrative und scheinbar unpolitische Lifestyle‑Formate fungieren als Einstiegsportale für Radikalisierung. Das Projekt macht sichtbar, wie Sprach‑ und Bildstrategien gezielt eingesetzt werden und liefert wichtige Impulse für Prävention und Medienkompetenz.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
First‑Generation‑Studierende bilden an der ZHAW eine grosse Gruppe, sind jedoch mit strukturellen, sozioemotionalen, berufsbezogenen und finanziellen Hürden konfrontiert. Fehlende akademische Orientierung im Elternhaus, geringe Sichtbarkeit von Unterstützungsangeboten und departementsspezifische Unterschiede führen zu Unsicherheiten, Mehrbelastung und erschwertem Studien‑ und Berufserfolg.Lösungsansatz
Auf Basis einer qualitativen Bedarfsanalyse wurden evidenzbasierte Massnahmen entwickelt: gezielte Einführungsformate für First‑Gen‑Studierende, Peer‑Mentoring, zentrale Informationsplattformen, Sensibilisierung von Dozierenden, sozioemotionale Unterstützungsräume, Karriere‑Coaching sowie transparente Informationen zu Studienfinanzierung. Alle Massnahmen zielen auf strukturelle Entlastung statt individuelle Defizitannahmen.Resultat
Die Arbeit liefert ein praxisnahes Massnahmenkonzept zur Förderung von Chancengerechtigkeit an der ZHAW. Sie zeigt konkrete Hebel zur Stärkung von Orientierung, Zugehörigkeit, beruflicher Perspektive und finanzieller Sicherheit. Das Konzept ist departementsübergreifend anschlussfähig und bietet eine fundierte Grundlage für hochschulstrategische Weiterentwicklung.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
Der Chatbot «Clara» der Helvetia dient als zentrale Selfservice‑Anlaufstelle, weist jedoch funktionale, inhaltliche und ethische Schwächen auf. Einschränkungen bei Barrierefreiheit, Antwortgenauigkeit, Datennutzung, Transparenz und AI‑Literacy beeinträchtigen Nutzer:innenzufriedenheit sowie effiziente Kundeninteraktion.Lösungsansatz
Das Projekt analysiert «Clara» systematisch anhand von KI‑Entwicklung, AI‑Guidelines, Nutzerführung, Ethik und Recht. Darauf aufbauend werden konkrete Optimierungsmassnahmen entwickelt, darunter verbesserte Datenanbindung, barrierefreie Funktionen, klarere Nutzerinformationen sowie Empfehlungen zur ethisch‑transparenten KI‑Nutzung.Resultat
Das Ergebnis ist ein fundiertes Optimierungsgutachten mit praxisnahen Handlungsempfehlungen. Es dient der Weiterentwicklung des Chatbots zu einem benutzerfreundlichen, inklusiven und rechtlich abgesicherten System, steigert die Servicequalität und unterstützt die Helvetia bei einer verantwortungsvollen und effizienten KI‑Integration.Herbststemester 2025 -
Bildung befähigt: Weiterbildung für Fachkräfte im Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen - HS24_ICM

Ausgangslage
Unbegleitete minderjährige Asylsuchende in der Schweiz bringen komplexe Bildungsbiografien, Traumaerfahrungen und sprachliche Vielfalt mit. Fachkräfte in Bildung und Freizeitangeboten stehen vor hohen pädagogischen und interkulturellen Anforderungen, verfügen jedoch oft über keine systematische Vorbereitung auf diese Zielgruppe und deren spezifische Bedürfnisse.Lösungsansatz
Entwicklung eines modularen Weiterbildungskonzepts für Kursleitende bei ECAP, basierend auf partizipativer Forschung. Vier Module fokussieren auf Klassenführung und Mediation, Umgang mit Trauma, Nutzung von Plurilingualität als Ressource sowie das Verstehen von Migrationsbiografien. Praxisnahe Workshops, Peer‑Learning und Follow‑ups sichern Nachhaltigkeit.Resultat
Das Konzept stärkt Fachkräfte in ihrer professionellen Handlungsfähigkeit, Reflexions‑ und Beziehungskompetenz. Es unterstützt qualitativ hochwertige Bildungsarbeit mit UMA in Zürich, Aarau und darüber hinaus. Langfristig trägt es zu stabileren Lernumgebungen, besserer Integration und zu einer ressourcenorientierten Nutzung sprachlicher und kultureller Vielfalt bei.Herbstsemester 2024 -

Ausgangslage
Jugendsprache prägt gesellschaftliche Diskurse, ist jedoch in der Schweiz bislang kaum systematisch sichtbar gemacht. Anders als beim «Wort des Jahres Schweiz» fehlte ein nationales, mehrsprachiges Format, das die sprachliche Kreativität junger Menschen abbildet und ihnen Mitsprache gibt.Lösungsansatz
Entwicklung eines Konzepts für das «Schweizer Jugendwort des Jahres»: klare Richtlinien, transparente Auswahlverfahren und breite Partizipation. Jugendliche (13–20) aus allen Sprachregionen reichen Wörter mehrsprachig ein; Jurys pro Landessprache wählen entlang definierter sprachlicher, gesellschaftlicher und ethischer Kriterien.Resultat
Es entstand ein praxistaugliches Gesamtkonzept mit Flyern, Webseitentexten und Auswahlmodellen. Schulen aus fast allen Kantonen wurden eingebunden, erste Zusagen aus Deutsch‑ und Westschweiz erzielt. Das Projekt legt die Grundlage für ein schweizweites, mehrsprachiges Format jugendlicher Sprachpartizipation.Weitere InformationenHerbstsemester 2024 -
Interkulturelle Kompetenz gezielt entwickeln: Ein Blended‑Learning‑Modul für Auslandstudierende - FS24_GCSR

Ausgangslage
Auslandssemester führen nicht automatisch zu interkultureller Kompetenz. Gleichzeitig sehen sich Hochschulen mit steigender Vielfalt, digitalem Wandel und begrenzten Ressourcen konfrontiert. Bisher fehlte ein strukturiertes, evidenzbasiertes Lehrformat, das Studierende systematisch auf interkulturelle Herausforderungen vorbereitet und Global Citizenship sowie soziale Verantwortung nachhaltig fördert.Lösungsansatz
Konzipiert wurde das Blended‑Learning‑Modul Intercultural Competence for Outgoing Students (ICOS). Es verbindet Online‑Selbststudium, Peer‑Austausch, Präsenz‑ und Online‑Lehre sowie reflexive Methoden wie Critical‑Incident‑Analysen. Das dreiphasige Design begleitet Studierende vor, während und nach dem Auslandaufenthalt gezielt und kompetenzorientiert.Resultat
Das Modul stärkt interkulturelle Sensibilität, Reflexionsfähigkeit und Perspektivenwechsel nachweislich. Studierende entwickeln zentrale soziale, methodische und professionelle Kompetenzen für internationale und vielfältige Kontexte. ICOS ist skalierbar, inklusiv und trägt zur nachhaltigen Profilierung in Linguistic Diversity Management und Global Citizenship bei.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Schweizer Dialekte besitzen hohe soziale Bedeutung, sind für Lernende jedoch schwer zugänglich. Gleichzeitig fehlt vielen Studierenden ohne technischen Hintergrund ein praxisnaher Einstieg ins Programmieren. Das Projekt verband diese beiden Herausforderungen: Dialektlernen in der Deutschschweiz und den Aufbau grundlegender Programmierkompetenzen.Lösungsansatz
In Teamarbeit wurde ein spielbasiertes Lernkonzept entwickelt: ein digitales Repetitionsspiel für Züritüütsch. Inspiriert von Duolingo und Tetris und basierend auf einem etablierten Lehrmittel, wurde das Spiel mit Python programmiert. Gamification dient als Motivationsfaktor für Sprache und Technik.
Resultat
Es entstand ein Minimum Viable Product (MVP) zur Wiederholung zentraler Zürcher Dialektwörter. Das Projekt zeigt, wie sprachliche Vielfalt, Lerntechnologien und Gamification kombiniert werden können und bietet Potenzial für Weiterentwicklung in der Schweiz.Herbstsemester 2025 -

Ausgangslage
Die Debatte um gendergerechte Sprache spaltet Politik, Schule und Gesellschaft in der Schweiz. Unterschiedliche Sprachleitfäden staatlicher Stellen stehen teils im Widerspruch. Besonders im schulischen Kontext stellt sich die Frage, wie Sprache inklusiv sein kann, ohne ideologisch zu wirken oder rechtliche, didaktische und gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten.Lösungsansatz
Die Arbeit vergleicht zwei zentrale Schweizer Sprachleitfäden (Bundeskanzlei und Fachstelle Gleichstellung) und analysiert deren Positionen zu Genderzeichen, Paarformen und neutralen Begriffen. Eingebettet in den Lehrplan 21 wird untersucht, wie Sprachenbewusstheit, Reflexion und Kontextsensitivität einen differenzierten Umgang mit gendergerechter Sprache ermöglichen.
Resultat
Die Analyse zeigt: Ein einheitlicher, verbindlicher Leitfaden ist derzeit kaum realisierbar. Stattdessen braucht es flexible, situationsbezogene Sprachstrategien und erhöhte Sprachenbewusstheit. Gendergerechte Sprache wirkt gesellschaftlich sichtbar, bleibt jedoch konflikthaft – besonders in Bildungskontexten, in denen Wertebildung, Inklusion und sprachliche Normen aufeinandertreffen.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Die Schweiz leidet unter wachsendem Fachkräftemangel, insbesondere im Pflege‑ und Handwerksbereich. Gleichzeitig fehlt jungen Menschen in Guinea/Conakry oft der Zugang zu beruflicher Ausbildung nach internationalem Standard. Bestehende Migrations‑ und Arbeitsmodelle greifen zu kurz, um nachhaltige Perspektiven für beide Seiten zu schaffen.Lösungsansatz
Das Projekt entwickelt ein interkulturelles Austauschprogramm zwischen Berufsschulen in der Schweiz und Guinea/Conakry. Im Mittelpunkt stehen Wissenstransfer, befristete Praxiseinsätze und Ausbildungsaufenthalte. Elemente aus Cultural Diplomacy, Soft Power und Mehrsprachigkeitsmanagement begleiten die internationale Zusammenarbeit und sichern Akzeptanz sowie Integration.Resultat
Das Szenario zeigt, dass berufsbildende Austauschprogramme Fachkräftemangel lindern, Bildungschancen verbessern und irreguläre Migration reduzieren können. Die Schweiz stärkt ihre Position als attraktiver, weltoffener Arbeits‑ und Ausbildungsstandort, während junge Fachkräfte aus Guinea internationale Kompetenzen und realistische Zukunftsperspektiven gewinnen.
Herbstsemester 2024
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Ausgangslage
Global Citizenship Education (GCE) gewinnt weltweit an Bedeutung, wird jedoch je nach nationalem Kontext sehr unterschiedlich umgesetzt. Bisher fehlte eine systematische Analyse, wie globale Leitlinien, insbesondere die UNESCO‑Rahmenwerke, in verschiedenen kulturellen, politischen und bildungspolitischen Kontexten konkret interpretiert und umgesetzt werden.Lösungsansatz
Die Studie vergleicht Global Citizenship Education in Brasilien und Japan auf Basis des UNESCO‑Modells, mit Fokus auf kognitive Lernziele. Durch eine qualitative Analyse von Curricula, Studien und bildungspolitischen Dokumenten werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie gesellschaftliche und historische Einflussfaktoren der jeweiligen GCE‑Ansätze herausgearbeitet.Resultat
Die Analyse zeigt: Beide Länder fördern kritisches Denken und kulturelle Sensibilität, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Brasilien fokussiert auf soziale Gerechtigkeit und Machtkritik, Japan verbindet Global Citizenship mit nationaler Identität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung kontextsensibler Umsetzung globaler Bildungsziele in Linguistic Diversity Management.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Sprache und kulturelle Unterschiede erschweren oft Begegnung, Teilhabe und Integration – besonders für geflüchtete Jugendliche. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welches Potenzial Sportarten wie Taekwondo besitzen, um Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt jenseits sprachlicher Barrieren erfahrbar zu machen und sozialen Zusammenhalt zu fördern.Lösungsansatz
Das Projekt verbindet qualitative Interviews zu Sprach‑ und Kulturpraktiken im Taekwondo mit einem praxisnahen Trainingsangebot. Ein gemeinsamer Taekwondo‑Kurs für geflüchtete und Schweizer Jugendliche schafft einen Begegnungsraum, in dem Kommunikation, Regeln und Werte überwiegend non‑verbal, durch Bewegung und Nachahmung vermittelt werden.Resultat
Die Ergebnisse zeigen, dass Taekwondo auch ohne gemeinsame Sprache verbindet. Werte, Disziplin und Zusammenarbeit werden durch gemeinsames Training erlernt. Das Projekt belegt das hohe integrative Potenzial von Sport als Ort der Begegnung, stärkt Selbstvertrauen und fördert interkulturellen Austausch auf Augenhöhe.Frühlingssemester 2025 -
Interkulturelle Kompetenz stärken: Ein Intercultural Reflection Booklet für Schule und Bildungspraxis - FS24_GCSR

Ausgangslage
Lehrpersonen stehen im Schulalltag verstärkt vor kultureller und sprachlicher Vielfalt, verfügen jedoch oft über wenig strukturierte Werkzeuge zur Reflexion interkultureller Situationen. Interkulturelle Kompetenz wird in der Ausbildung noch unzureichend systematisch gefördert, obwohl Missverständnisse, Stereotype und normative Erwartungen den Bildungsalltag stark prägen.Lösungsansatz
Das Projekt entwickelte ein praxisnahes Intercultural Reflection Booklet mit ergänzenden Materialien, Workshops und Beratung. Aufbauend auf wissenschaftlichen Modellen wie dem DMIS kombiniert es erlebnisorientierte Übungen, analytische Reflexionsmodelle und angeleitete Selbstreflexion. Das Angebot ist modular, niederschwellig und zielgruppenadaptierbar.Resultat
Das Ergebnis ist ein flexibel einsetzbares, marktfähiges Instrument zur nachhaltigen Förderung interkultureller Kompetenz. Es unterstützt Perspektivenwechsel, kritisches Denken und professionelles Handeln, reduziert Missverständnisse und stärkt inklusive Lern- und Arbeitsräume. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zu Diversität, Inklusion und sozialer Nachhaltigkeit.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Nachbarschaftskonflikte entstehen zunehmend in kulturell vielfältigen Wohnumfeldern. Unterschiedliche Werte, Kommunikationsstile und kulturell geprägte Erwartungen führen häufig zu Missverständnissen, Eskalationen oder Mikroaggressionen. Es fehlten praxisnahe, niedrigschwellige Instrumente, um solche Konflikte reflektiert, respektvoll und interkulturell sensibel zu bearbeiten.
Lösungsansatz
Das Projekt entwickelte einen praktischen Leitfaden zur interkulturellen Mediation in Nachbarschaftskonflikten. Der Leitfaden verbindet Selbstreflexion, Wertearbeit, Sprach- und Kulturmodelle, Nonviolent Communication, Konfliktstile sowie das Werte‑ und Entwicklungsquadrat. Theoretische Konzepte werden durch alltagsnahe Übungen für typische Konfliktszenarien ergänzt.Resultat
Der Leitfaden befähigt Nutzer:innen, Konflikte bewusster wahrzunehmen, eigene Bedürfnisse klar zu kommunizieren und andere Perspektiven einzubeziehen. Er unterstützt Deeskalation, reduziert mikroaggressive Kommunikation und fördert wertschätzenden Dialog im Alltag. Damit leistet das Projekt einen praxisorientierten Beitrag zu sozialem Zusammenhalt und interkultureller Verständigung.
Frühlingssemester 2025
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Ausgangslage
Der Studiengang Linguistic Diversity Management ist auf Social Media präsent, jedoch ohne sichtbaren Einsatz von KI. Gleichzeitig besteht Bedarf an einem anschaulichen, zeitgemässen Format, das Studieninhalte, Werte und Vielfalt authentisch vermittelt, ohne in stereotype oder kulturell unsensible Darstellungen zu verfallen.Lösungsansatz
Das Projekt prüfte ausgewählte KI‑Tools auf ihre Eignung zur Erstellung eines kurzen LDM‑Intro‑Videos. Methodisch kombiniert wurden Social‑Media‑Analyse, Studierendenumfrage, Literaturreview zu Darstellung von Vielfalt sowie eine praxisnahe Evaluation von Canva für Bilder, Texte und Videoideen.Resultat
Die Ergebnisse zeigen: KI kann das Studiengangsmarketing sinnvoll unterstützen, wenn sie bewusst und kritisch eingesetzt wird. Entscheidend sind klare Prompts, Sensibilität gegenüber Vielfalt und menschliche Nachbearbeitung. So entsteht ein inklusives, attraktives Intro‑Format, das Interesse weckt und den LDM‑Studiengang authentisch repräsentiert.Herbstsemester 2024 -

Ausgangslage
Künstliche Intelligenz verändert Bildungsprozesse rasant, insbesondere im Fremdsprachenunterricht. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten bei Lehrpersonen bezüglich Qualität, Ethik, Bewertung und Rolle der KI. Es fehlte ein systematischer Überblick, wie KI‑gestützte Tools lernförderlich, kritisch reflektiert und didaktisch sinnvoll im DaF‑/DaZ‑Unterricht eingesetzt werden können.Lösungsansatz
Die Arbeit analysiert den aktuellen Forschungsstand zu KI in der Bildung mit Fokus auf Sprachlernen. Fachliteratur zu ChatGPT, Schreib‑, Analyse‑ und Übungstools wird systematisch ausgewertet. Der Fokus liegt auf didaktischen Einsatzmöglichkeiten, KI‑Literacy, Blended‑Learning‑Szenarien sowie der Rolle von Lehrpersonen als steuernde, reflektierende Instanz.Resultat
Die Analyse zeigt: KI kann Motivation, Schreib‑ und Sprachkompetenzen sowie individuelles Lernen effektiv unterstützen, ersetzt jedoch keine pädagogische Expertise. Erfolgreicher KI‑Einsatz erfordert kritische Evaluation, klare Lernziele und AI‑Literacy bei Lehrenden und Lernenden. Die Arbeit liefert Orientierung für verantwortungsvollen, lernwirksamen KI‑Einsatz im Sprachunterricht.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Blended Intensive Programmes (BIP) kombinieren Online‑ und Präsenzphasen und gelten als inklusives Erasmus+‑Format. Gleichzeitig zeigen Studien Defizite in sozialer Präsenz, Motivation und Beziehungsgestaltung zwischen Online‑ und Vor‑Ort‑Studierenden. Unklar ist, wie Interaktion, Zugehörigkeit und Lernen in hybriden Mobilitätsformaten gezielt gefördert werden können.
Lösungsansatz
Das Erasmus+‑BIP Innovation in Foreign Language Education in León (Spanien) wurde mit einem Mixed‑Methods‑Design analysiert: Beobachtungen, eine Umfrage unter Teilnehmenden sowie ein Interview mit einer Programmleitung. Untersucht wurden Interaktionsformate, digitale Tools, Motivation, Beziehungsgestaltung und Lernerfahrungen im Online‑ und Präsenzteil.Resultat
Die Ergebnisse zeigen klare Vorteile der Präsenzphase für Zusammenarbeit, Zugehörigkeit und Netzwerkbildung, während die Online‑Phase stärkerer Struktur bedarf. Informelle Tools wie WhatsApp fördern Beziehungspflege deutlich. Das Projekt liefert konkrete Empfehlungen zur verbesserten Gestaltung hybrider Erasmus‑Formate und stärkt die Qualität internationaler, mehrsprachiger Hochschulprogramme.Herbstsemester 2025 -

Ausgangslage
Nach der Einführung von Microsoft Copilot bei der Alliance SwissPass zeigte sich eine stark heterogene Nutzung: Während einige Mitarbeitende KI gewinnbringend einsetzen, nutzen andere das Tool kaum und reagieren frustriert. Hohe Erwartungen, unterschiedliche Wissensstände und fehlende Erfolgserlebnisse gefährden Akzeptanz und nachhaltige Nutzung.Lösungsansatz
Entwickelt wurde ein Konzept zur Weiterentwicklung der internen AI‑Community als partizipatives Lern‑ und Austauschgefäss. Geplant sind individuelle Coachings, Weekly Challenges, eine Prompt‑Library, der Teams‑Kanal als Informationshub sowie die bewusste, konstruktive Thematisierung von KI‑Frustration – freiwillig, niederschwellig und praxisnah.Resultat
Das Projekt liefert ein umsetzbares Change‑ und Kommunikationskonzept für den KI‑Einsatz in einem Schweizer Unternehmen. Es zeigt, wie Linguistic Diversity Management zur Akzeptanz von KI beiträgt, indem unterschiedliche Haltungen berücksichtigt, Lernräume geschaffen und Communities of Practice als nachhaltige Wissensressource etabliert werden.Herbstsemester 2025 -

Ausgangslage
Die Schweiz ist mehrsprachig, doch Herkunftssprachen von Schüler:innen mit Migrationshintergrund bleiben im Schulalltag oft marginalisiert. Obwohl der HSK‑Unterricht rechtlich verankert ist, ist er kaum in die reguläre Sprach‑ und Lernförderung integriert. Dies begünstigt Unsichtbarkeit, geringe Zusammenarbeit und sprachliche Diskriminierung (Linguizismus).Lösungsansatz
Das Projekt entwickelte ein schulisches Integrationskonzept, das den HSK‑Unterricht systematisch mit Regel‑ und DaZ‑Unterricht verbindet. Auf Basis aktueller Forschung zum multilingual turn fördert es Teamteaching, plurilinguale Didaktik, Transferstrategien und eine enge Zusammenarbeit aller schulischen Akteur:innen zur Stärkung lebensweltlicher Mehrsprachigkeit.Resultat
Das Konzept zeigt praxisnahe Wege auf, wie Herkunftssprachen als didaktische Ressource genutzt werden können. Es stärkt plurilinguale Kompetenzen, soziale Anerkennung und Sprachbewusstheit von Schüler:innen und Lehrpersonen. Gleichzeitig trägt es zu einer inklusiveren, rassismuskritischen Schulentwicklung und zu nachhaltiger Sprachförderung im Kanton Zürich bei.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Auf Social Media gewinnen Ideologien wie "Tradwives", "Crunchy Moms" und religiöse Influencer:innen zunehmend an Sichtbarkeit und verknüpfen Alltagsinhalte mit rechtsextremen Narrativen. Diese oft unterschwelligen Online‑Phänomene sind wenig bekannt, erschweren Einordnung und bergen das Risiko schleichender Radikalisierung.Lösungsansatz
Das Projekt recherchiert diese Online‑Subkulturen plattformübergreifend – von Social Media über journalistische Beiträge bis hin zu wissenschaftlicher Literatur. Die Erkenntnisse werden verständlich aufbereitet und für eine Podcastreihe sowie begleitende Informationsmaterialien strukturiert, um komplexe Inhalte niedrigschwellig zugänglich zu machen.Resultat
Entstanden sind eine übersichtliche Infografik zu verschiedenen rechtsextremen Online‑Subgruppierungen sowie thematische Infosheets für Podcastfolgen. Die Materialien unterstützen Hörer:innen dabei, problematische Narrative zu erkennen, kritisch einzuordnen und aktuelle Online‑Diskurse bewusster und informierter zu verfolgen.Frühlingssemester 2025 -
Projektentwicklung NIICTE Interkulturelle und inklusive Kommunikation in der internationalen Zusammenarbeit - FS25_ICM

Ausgangslage
Trotz internationaler Zielsetzungen bleibt der Zugang zur Hochschulbildung für viele Gruppen ungleich. Politische Entwicklungen, Kürzungen bei DEI-Massnahmen und begrenzte Ressourcen erschweren Inklusionsarbeit. Netzwerke wie NIICTE sind zentral, um inklusive Kommunikation zu fördern, kämpfen jedoch mit Sichtbarkeit und Kapazitätsgrenzen.Lösungsansatz
Das Projekt analysiert die aktuellen Aktivitäten und Kommunikationswege von NIICTE und entwickelt niederschwellige, ressourcenschonende Strategien. Im Fokus stehen Networking, Mitgliederengagement, Soft-Power-Kompetenzen und die Optimierung bestehender Kanäle - insbesondere der Website - zur Stärkung der externen Sichtbarkeit.Resultat
Das Ergebnis sind konkrete, umsetzbare Vorschläge zur strategischen Kommunikation von NIICTE bis 2030. Die Empfehlungen bauen auf bestehenden Stärken auf, definieren relevante Stakeholder und zeigen Wege auf, Sichtbarkeit, Vernetzung und Wirkung ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand zu erhöhen.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
In der Schweiz wachsen viele Kinder mehrsprachig auf, doch ihre Sprachen bleiben im Unterricht oft unsichtbar. Das Bildungssystem nutzt sprachliche Vielfalt noch zu wenig als Ressource. Dadurch entstehen Ausgrenzung, ungleiche Bildungschancen und das Gefühl, mit der eigenen Identität im Schulalltag nicht gehört zu werden.Lösungsansatz
Das Projekt nutzt eine persönliche, forschende Perspektive und verbindet Bildungstheorie mit gelebter Erfahrung. Mithilfe einer kritischen autoethnographischen Analyse wird untersucht, wie Sprache, Macht und Identität im Schulkontext zusammenwirken. Ein Podcast dient dabei als niedrigschwelliges Medium, um diese Erfahrungen sichtbar und hörbar zu machen.Resultat
Entstanden ist der 30‑minütige wissenschaftliche Podcast „Reclaiming Voice“. Er macht mehrsprachige, oft überhörte Perspektiven im Bildungswesen öffentlich zugänglich, regt zur Reflexion an und sensibilisiert Lehrpersonen, Studierende und Interessierte für sprachliche Vielfalt, Inklusion und mehr Bildungsgerechtigkeit.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
Generation‑Z‑Studierende stehen vor globalen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung, reflektieren jedoch Lernprozesse oft unsystematisch. Hochschulen fehlt es an didaktisch klaren, generationsgerechten Konzepten, um Reflexivität gezielt, kontinuierlich und praxisnah in der Lehre zu fördern und mit Global‑Competence‑Zielen zu verbinden.Lösungsansatz
Das Projekt entwickelt ein dreiphasiges Kurskonzept für Bachelor‑Studierende, das Reflexivität systematisch mit Global Citizenship verbindet. Grundlage bilden Theorien zu reflexiven Zyklen, eine Gen‑Z‑Studierendenbefragung und Expert:inneninputs. Digitale Tools, strukturierte Feedbackformate, kreative Aufgaben und reale globale Themen fördern nachhaltige, iterative Reflexionsprozesse.Resultat
Das Kursdesign bietet Hochschulen ein praxisnahes, flexibles Modell zur Förderung reflexiver Kompetenzen bei Generation Z. Es stärkt interpretative und methodische Reflexivität, erhöht Studierenden‑Agency in globalen Fragen und integriert Feedback, Technologie und Vielfalt wirksam. Damit unterstützt es zeitgemässe, inklusive Hochschullehre im Bereich Global Citizenship.
Herbstsemester 2025
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Sprache als Strategie: Corporate Language und Sprachpolitik in Europas Verteidigungsindustrie - FS25_LDI

Ausgangslage
International agierende Verteidigungsunternehmen müssen ihre externe Kommunikation zwischen nationaler Sprachpolitik, globaler Markenidentität und technischer Präzision ausbalancieren. Unklar war, ob ihre Produktkommunikation primär sprachpolitisch gesteuert ist oder einer bewusst entwickelten Corporate Language folgt – und welche Rolle Englisch dabei als Lingua Franca spielt.
Lösungsansatz
Untersucht wurden Produktbeschreibungen von Battlefield‑Management‑Systemen fünf europäischer Unternehmen (Airbus, Rheinmetall, Thales, Leonardo, Indra). Mittels qualitativer Textanalyse wurden Tonfall, Keywords, Zielgruppenorientierung und Sprachauswahl verglichen, um Muster von Sprachpolitik, Corporate Language und Mehrsprachigkeitsstrategien systematisch herauszuarbeiten.Resultat
Die Analyse zeigt: Externe Kommunikation ist klar strategisch gesteuert. Englisch dominiert als Lingua Franca, selbst bei mehrsprachigen Websites. Technisch‑neutrale Sprache, standardisierte Terminologie und wiederkehrende Schlüsselbegriffe weisen auf eine ausgeprägte Corporate Language hin, die zugleich als Form impliziter unternehmensbezogener Sprachpolitik fungiert.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
Im Auftrag der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Fachbereich Integration, wird im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms 3 die Nutzung und Wirkung der Sprachförderung im Integrationsbereich im Kanton Basel-Landschaft evaluiert. Durch die Studie soll ein Überblick zur Sprachförderlandschaft im Kanton Basel-Landschaft erarbeitet und dabei überprüft werden, ob die bestehenden Subventionierungsmechanismen von Sprachkursen sowie das dazugehörige Kinderbetreuungsangebot den aktuellen Gegebenheiten entsprechen und optimal bei den KIP-Zielgruppen ankommen.
Lösungsansatz
Die Vorstudie kombinierte einen strukturierten Literaturreview zur Evaluation von Deutschkursen mit qualitativen Interviews mit Lernenden und Expert:innen. Ziel war es, bestehende Daten zu sichten, Wirkungsmechanismen zu identifizieren, Good Practices herauszuarbeiten und zentrale Fragestellungen sowie ein Forschungsdesign für die Hauptstudie abzuleiten.Resultat
Die Vorstudie liefert eine Übersicht zur Sprachförderlandschaft Basel‑Landschafts, benennt zentrale Wirkungsfaktoren und Qualitätskriterien und formuliert fundierte Forschungsfragen für die Hauptstudie. Ein praxisnahes Handout dokumentiert Vorgehen, Erkenntnisse und bietet eine strategische Grundlage für die Weiterentwicklung der Sprachförderung.Frühlingssemester 2024 -

Ausgangslage
Künstliche Intelligenz wird im DaF/DaZ‑Kontext zunehmend fürs Schreiben eingesetzt – oft ausserhalb klarer didaktischer Leitplanken. Unklar bleibt, wie Lehrpersonen und Lernende KI konkret nutzen, welche Chancen und Risiken entstehen und ob sich Schreibkompetenzen dabei grundlegend verschieben, insbesondere zwischen Selbstständigkeit und Abhängigkeit.Lösungsansatz
Die Studie basiert auf qualitativen Interviews mit fünf DaF/DaZ‑Lehrpersonen und fünf Lernenden (Niveaus B1–B2). Analysiert wurden Nutzungsszenarien von KI im Schreibunterricht, Wahrnehmungen von Chancen und Risiken sowie Auswirkungen auf Lernverhalten und Kompetenzentwicklung. Die Auswertung erfolgte systematisch mit MAXQDA.Resultat
KI wird vor allem von Lernenden aktiv genutzt, von Lehrpersonen primär zur Unterrichtsvorbereitung. Vorteile liegen in Effizienz und sprachlicher Unterstützung, Risiken in fehlender Reflexion und Kompetenzverlust. Deutlich wird der Bedarf nach didaktischen Konzepten und Schulungen, um KI als lernförderndes Werkzeug im DaF/DaZ‑Unterricht zu verankern.Frühlingssemester 2025 -
Wie Mehrsprachigkeit unsere Identität prägt – Ein interkulturelles Workshop‑Konzept - FS25_LDI oder PLE

Ausgangslage
Die zunehmende sprachliche Vielfalt in der Stadt Zürich verändert Identitäts‑ und Zugehörigkeitsprozesse. Mehrsprachigkeit wird jedoch häufig reduziert, defizitär bewertet oder unsichtbar gemacht. Es fehlte ein partizipativer, niedrigschwelliger Ansatz, der Mehrsprachigkeit als identitätsstiftende Ressource erfahrbar macht und interkulturelle Verständigung im Alltag fördert.Lösungsansatz
Entwickelt wurde ein dreistündiges Workshop‑Konzept für migrantische Frauengruppen in Zürich. Aufbauend auf Ansätzen zu Sprache und Identität, Mehrsprachigkeit und UNESCO Story Circles kombiniert es biografische Methoden, Storytelling und kreative Sprachbiografie‑Arbeit, um Reflexion, Empathie und Austausch über sprachlich‑kulturelle Erfahrungen zu ermöglichen.Resultat
Der Workshop macht Mehrsprachigkeit sichtbar, stärkt Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl der Teilnehmenden und fördert interkulturelles Verständnis. Er zeigt Sprache als dynamischen Bestandteil von Identität und soziale Ressource. Das Konzept ist flexibel übertragbar auf Bildungs‑, Integrations‑ und Community‑Kontexte in mehrsprachigen Städten wie Zürich.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
Der Schweizer Auftritt an der Internationalen Tagung für Deutschlehrer:innen 2025 sollte die sprachliche, kulturelle und didaktische Vielfalt der Schweiz zeitgemäss und jenseits von Klischees vermitteln. Gefordert war ein kohärentes Konzept, das Deutsch als plurizentrische Sprache sichtbar macht und internationale DaF/DaZ‑Fachpersonen anspricht.
Lösungsansatz
Das Projekt umfasste konzeptionelle Mitarbeit am Gesamtauftritt, Mitgestaltung interaktiver Lernmaterialien, Recherche zu Schweizer Sprach‑ und Kulturlandschaften sowie Beiträge zu Standdesign, Website und Aktivitäten. Digitale Tools, Storytelling und DACH‑Perspektiven wurden gezielt eingesetzt, um Vielfalt erfahrbar, inklusiv und didaktisch nutzbar zu machen.Resultat
Entstanden sind vielfältige, interaktive Materialien und konzeptionelle Beiträge für den Auftritt Schweiz an der IDT 2025: von Lernaktivitäten und Story‑Formaten bis zur inhaltlichen Ausrichtung von Stand und Website. Das Projekt stärkt die internationale Sichtbarkeit der Schweiz als mehrsprachigen, innovativen Bildungs‑ und Kulturraum im DaF/DaZ‑Kontext.Frühlingssemester 2025 -

Ausgangslage
Behördenkommunikation ist zentral für Integration, wird von Zugewanderten jedoch oft als beängstigend erlebt. Sprachliche Barrieren, institutionelle Machtgefälle und kulturell geprägte Kommunikationsnormen erzeugen Unsicherheit – selbst bei hoher Sprachkompetenz. Emotionale Dimensionen bleiben in Verwaltungspraxis und Forschung häufig unbeachtet, insbesondere im Vergleich Schweiz–Deutschland.Lösungsansatz
Die Studie untersucht mittels qualitativer Leitfadeninterviews Erfahrungen von Zugewanderten in der Schweiz und Deutschland. Deduktive Themenanalyse und induktive Gesprächsanalyse machen sichtbar, wie Angst sprachlich konstruiert wird. Ziel ist es, kommunikative Muster, Machtasymmetrien und Bewältigungsstrategien zu identifizieren und daraus praxisnahe Empfehlungen abzuleiten.
Resultat
Die Ergebnisse zeigen: Angst ist ein zentrales, kommunikativ wirksames Element in Behördengesprächen. Amtsdeutsch, implizite Normen und fehlende Dialogräume verstärken Unsicherheit. Transparente Abläufe, sprachliche Vereinfachung und empathische Gesprächsführung reduzieren Angst spürbar. Die Arbeit liefert konkrete Ansatzpunkte für interkulturell sensible, vertrauensbildende Behördenkommunikation.Herbstsemester 2025 -

Ausgangslage
Digitale Plattformen strukturieren zunehmend, welche Informationen sichtbar sind und wie gesellschaftliche Debatten verlaufen. Algorithmen beeinflussen Meinungsbildung, verstärken Polarisierung und fragmentieren öffentliche Diskurse. Diese Mechanismen bleiben jedoch oft unsichtbar, obwohl sie demokratische Prozesse, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig prägen.Lösungsansatz
Das Projekt analysiert digitale Diskurse aus soziologischer Perspektive anhand der Theorien von Nassehi und Luhmann. Mithilfe von Alltagsbeispielen und einer datenbasierten Analyse zu Klimadiskursen in der Schweiz wird aufgezeigt, wie Algorithmen Kommunikation beobachten, ordnen und automatisiert steuern.Resultat
Das Projekt macht sichtbar, dass digitale Öffentlichkeiten nicht neutral sind, sondern technisch geprägt werden. Es sensibilisiert für algorithmische Macht, Filterblasen und Emotionalisierung und zeigt auf, warum digitale Bildung, Transparenz und gesellschaftliche Mitgestaltung zentral sind, um demokratische und inklusive Kommunikationsräume zu erhalten.Frühlingssemester 2025 -
XX_Mehsprachigkeit in Institutionen - Inklusive Kommunikation an Mittelschulen (Lang- und Kurzgymnasium) - FS24_LDI
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Ausgangslage
Lösungsansatz
Resultat
Frühlingssemester 2024