Abschnittsübersicht

  • Ausgangslage

    Sprache und kulturelle Unterschiede erschweren oft Begegnung, Teilhabe und Integration – besonders für geflüchtete Jugendliche. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welches Potenzial Sportarten wie Taekwondo besitzen, um Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt jenseits sprachlicher Barrieren erfahrbar zu machen und sozialen Zusammenhalt zu fördern.
     

    Lösungsansatz

    Das Projekt verbindet qualitative Interviews zu Sprach‑ und Kulturpraktiken im Taekwondo mit einem praxisnahen Trainingsangebot. Ein gemeinsamer Taekwondo‑Kurs für geflüchtete und Schweizer Jugendliche schafft einen Begegnungsraum, in dem Kommunikation, Regeln und Werte überwiegend non‑verbal, durch Bewegung und Nachahmung vermittelt werden.

    Resultat

    Die Ergebnisse zeigen, dass Taekwondo auch ohne gemeinsame Sprache verbindet. Werte, Disziplin und Zusammenarbeit werden durch gemeinsames Training erlernt. Das Projekt belegt das hohe integrative Potenzial von Sport als Ort der Begegnung, stärkt Selbstvertrauen und fördert interkulturellen Austausch auf Augenhöhe.
     
    Frühlingssemester 2025