In einem Repositorium
Conditions d’achèvement
In einem Repositorium
In Repositorien finden sich Datensätze, die in der Regel im akademischen Umfeld erhoben wurden und daher meist eine hohe Qualität aufweisen. Gleichzeitig werden sie nach der Veröffentlichung nur selten aktualisiert und entsprechen in der Regel nicht dem Umfang von Big Data.
Grundsätzlich lassen sich folgende Arten von Repositorien unterscheiden:
- Generische Repositorien:
Sie verfügen über einen grossen, disziplinübergreifenden Datenbestand. Dadurch ist die Auswahl sehr breit, allerdings kann die gezielte fachspezifische Suche teilweise schwieriger sein.
Beispiel: Zenodo
- Fachspezifische Repositorien:
Diese konzentrieren sich auf einzelne Fachgebiete. Die Anzahl verfügbarer Datensätze ist meist geringer als in generischen Repositorien, dafür ist die Suche deutlich zielgerichteter und thematisch passender.
Beispiele für Repositorien für Bewegungsdaten aus den Gesundheitswissenschaften:
Für qualitative Forschungsdaten kommen beispielsweise folgende Repositorien infrage:
- Institutionelle Repositorien:
Diese werden von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen betrieben und enthalten Datensätze, die innerhalb der jeweiligen Institution entstanden sind. Die Anzahl der verfügbaren Datensätze ist daher häufig begrenzt. Dafür sind die Datenautor:innen bei Rückfragen oft direkt vor Ort oder zumindest institutionell gut erreichbar, was den fachlichen Austausch erleichtert und zusätzlichen Kontext zu den Daten liefern kann. Die ZHAW verfügt jedoch über kein eigenes institutionelles Datenrepositorium.
Beispiel: ETH Research Collection
Tipp: Wenn Sie keine konkreten Repositorien kennen, nutzen Sie re3data – eine Suchmaschine für Forschungsdaten-Repositorien.