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    • Kursaufbau planen

      Ein gut aufgebauter Moodle-Kurs beginnt mit einer bewussten Planung. Bevor Kursformate, Aktivitäten und Materialien eingesetzt werden, sollte klar sein, wie der Kurs strukturiert ist, welche Informationen Teilnehmende zuerst benötigen und welche Elemente wiederkehrend genutzt werden. Ziel ist ein Kurs, der übersichtlich, nachvollziehbar und einfach nutzbar bleibt.


      Diese vier Grundprinzipien unterstützen dabei eine übersichtliche und verständliche Kursgestaltung:

      1. Orientierung schaffen
        Klare Navigation und ein nachvollziehbarer Aufbau erleichtern die Orientierung im Kurs.

      2. Konsistenz schaffen
        Einheitliche Strukturen, wiederkehrende Elemente und konsistente Bezeichnungen erleichtern die Nutzung.

      3. Informationen reduzieren
        Inhalte sinnvoll gruppieren, priorisieren und auf das Wesentliche konzentrieren.

      4. Verständlichkeit fördern
        Klare Sprache, kurze Texte und eindeutige Handlungsaufforderungen unterstützen das Verständnis.

    • Praxistipp

      Vor dem Aufbau in Moodle zuerst festlegen, welche Inhalte zusammengehören und welche Elemente im Kurs wiederkehrend eingesetzt werden sollen. Eine einfache Skizze der geplanten Kursstruktur hilft, bevor Abschnitte und Aktivitäten angelegt werden.

    • Verständlich und zugänglich gestalten

      Die genannten Grundsätze tragen bereits dazu bei, Moodle-Kurse zugänglicher zu gestalten. Auch bei der Erstellung einzelner Inhalte helfen einige einfache Gestaltungsregeln:

      • Offizielle Vorlagen aus dem Brand-Hub nutzen
      • Überschriften und Gliederung beachten
      • Einfach und verständlich schreiben
      • Informationen nicht nur visuell vermitteln
      • Aussagekräftige Bezeichnungen verwenden
      • Medien ergänzen, nicht ersetzen
      • Konsistent bleiben

      Diese Massnahmen verbessern nicht nur die Verständlichkeit und Orientierung, sondern tragen gleichzeitig zur Barrierefreiheit des Moodle-Kurses bei. Weitere Informationen und Anleitungen sind auf der Portalseite im Bereich Barrierefreiheit verfügbar.

      Barrierefreiheit ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Nicht alles ist vollständig barrierefrei, aber bewusst getroffene Gestaltungsentscheidungen und kleine Verbesserungen können die Zugänglichkeit erhöhen.

    • Praxistipp

      Bei jedem Inhalt prüfen: Was müssen Teilnehmende an dieser Stelle wissen oder tun? Informationen entsprechend priorisieren, längere Inhalte gliedern und Handlungsaufforderungen eindeutig formulieren.