Bildung und Lernen in vielfältigen Kontexten
Résumé de section
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Wie Lernen, Sprachbildung und Bildungsangebote in mehrsprachigen und vielfältigen Kontexten entwickelt werden können.
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Replier Déplier
Bildung befähigt: Weiterbildung für Fachkräfte im Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen
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Ausgangslage
Unbegleitete minderjährige Asylsuchende in der Schweiz bringen komplexe Bildungsbiografien, Traumaerfahrungen und sprachliche Vielfalt mit. Fachkräfte in Bildung und Freizeitangeboten stehen vor hohen pädagogischen und interkulturellen Anforderungen, verfügen jedoch oft über keine systematische Vorbereitung auf diese Zielgruppe und deren spezifische Bedürfnisse.Lösungsansatz
Entwicklung eines modularen Weiterbildungskonzepts für Kursleitende bei ECAP, basierend auf partizipativer Forschung. Vier Module fokussieren auf Klassenführung und Mediation, Umgang mit Trauma, Nutzung von Plurilingualität als Ressource sowie das Verstehen von Migrationsbiografien. Praxisnahe Workshops, Peer‑Learning und Follow‑ups sichern Nachhaltigkeit.Resultat
Das Konzept stärkt Fachkräfte in ihrer professionellen Handlungsfähigkeit, Reflexions‑ und Beziehungskompetenz. Es unterstützt qualitativ hochwertige Bildungsarbeit mit UMA in Zürich, Aarau und darüber hinaus. Langfristig trägt es zu stabileren Lernumgebungen, besserer Integration und zu einer ressourcenorientierten Nutzung sprachlicher und kultureller Vielfalt bei.PraxispartnerHerbstsemester 2024
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Ausgangslage
Brian wollte sein Angebot über bestehende Sprachbeispielkurse hinaus ausbauen und neue Einsatzmöglichkeiten für adaptive Lernangebote schaffen. Dafür sollten Modellkurse für den DaZ- und ABU-Unterricht sowie Showcases entwickelt werden, die das Potenzial des Tools praxisnah demonstrieren.Lösungsansatz
Auf Basis bestehender Kurse wurden neue Modellkurse für DaZ und ABU konzipiert, entwickelt und getestet. Ergänzend entstanden Analysen, Checklisten, Leitfäden und Handbücher, um die Kurse zu dokumentieren und ihre nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung zu unterstützen.Resultat
Entstanden sind DaZ-Modellkurse in verschiedenen didaktischen Ausprägungen, ABU-Modellkurse für EBA- und EFZ-Lehrgänge sowie zwei Showcase-Kurse für Messeauftritte. Die Kurse bündeln erprobte Übungen, strukturierte Lerninhalte und praxisnahe Anwendungsszenarien im Brian-Tool.PraxispartnerFrühlingssemester 2026
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Ausgangslage
Nicht alle Kinder erhalten zu Hause die Unterstützung, die sie für ihren schulischen Erfolg benötigen. Im Rahmen des AOZ-Programms Future Kids sollte ein Primarschulkind mit ungenutztem Potenzial während eines Schuljahres individuell begleitet und in seiner Entwicklung gefördert werden.Lösungsansatz
Im Projekt wurde ein Mentorat übernommen, das die Planung, Durchführung und Reflexion wöchentlicher Fördertreffen umfasste. Ergänzend wurden die Erfahrungen mithilfe theoretischer Ansätze aus dem Linguistic Diversity Management analysiert und wissenschaftlich aufgearbeitet.
Resultat
Das Mentorat förderte die schulische und persönliche Entwicklung des Mentees und ermöglichte zugleich wertvolle Lern- und Reflexionsprozesse auf Seiten der Mentorin. Die theoretische Einordnung schärfte zudem das Verständnis für Diversitäts- und Bildungsthemen im schulischen Kontext.PraxispartnerFrühlingssemester 2026
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Ausgangslage
Schweizer Dialekte besitzen hohe soziale Bedeutung, sind für Lernende jedoch schwer zugänglich. Gleichzeitig fehlt vielen Studierenden ohne technischen Hintergrund ein praxisnaher Einstieg ins Programmieren. Das Projekt verband diese beiden Herausforderungen: Dialektlernen in der Deutschschweiz und den Aufbau grundlegender Programmierkompetenzen.Lösungsansatz
In Teamarbeit wurde ein spielbasiertes Lernkonzept entwickelt: ein digitales Repetitionsspiel für Züritüütsch. Inspiriert von Duolingo und Tetris und basierend auf einem etablierten Lehrmittel, wurde das Spiel mit Python programmiert. Gamification dient als Motivationsfaktor für Sprache und Technik.
Resultat
Es entstand ein Minimum Viable Product (MVP) zur Wiederholung zentraler Zürcher Dialektwörter. Das Projekt zeigt, wie sprachliche Vielfalt, Lerntechnologien und Gamification kombiniert werden können und bietet Potenzial für Weiterentwicklung in der Schweiz.Herbstsemester 2025
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Ausgangslage
Künstliche Intelligenz verändert Bildungsprozesse rasant, insbesondere im Fremdsprachenunterricht. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten bei Lehrpersonen bezüglich Qualität, Ethik, Bewertung und Rolle der KI. Es fehlte ein systematischer Überblick, wie KI‑gestützte Tools lernförderlich, kritisch reflektiert und didaktisch sinnvoll im DaF‑/DaZ‑Unterricht eingesetzt werden können.Lösungsansatz
Die Arbeit analysiert den aktuellen Forschungsstand zu KI in der Bildung mit Fokus auf Sprachlernen. Fachliteratur zu ChatGPT, Schreib‑, Analyse‑ und Übungstools wird systematisch ausgewertet. Der Fokus liegt auf didaktischen Einsatzmöglichkeiten, KI‑Literacy, Blended‑Learning‑Szenarien sowie der Rolle von Lehrpersonen als steuernde, reflektierende Instanz.Resultat
Die Analyse zeigt: KI kann Motivation, Schreib‑ und Sprachkompetenzen sowie individuelles Lernen effektiv unterstützen, ersetzt jedoch keine pädagogische Expertise. Erfolgreicher KI‑Einsatz erfordert kritische Evaluation, klare Lernziele und AI‑Literacy bei Lehrenden und Lernenden. Die Arbeit liefert Orientierung für verantwortungsvollen, lernwirksamen KI‑Einsatz im Sprachunterricht.Frühlingssemester 2024
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Ausgangslage
Künstliche Intelligenz wird im DaF/DaZ‑Kontext zunehmend fürs Schreiben eingesetzt – oft ausserhalb klarer didaktischer Leitplanken. Unklar bleibt, wie Lehrpersonen und Lernende KI konkret nutzen, welche Chancen und Risiken entstehen und ob sich Schreibkompetenzen dabei grundlegend verschieben, insbesondere zwischen Selbstständigkeit und Abhängigkeit.Lösungsansatz
Die Studie basiert auf qualitativen Interviews mit fünf DaF/DaZ‑Lehrpersonen und fünf Lernenden (Niveaus B1–B2). Analysiert wurden Nutzungsszenarien von KI im Schreibunterricht, Wahrnehmungen von Chancen und Risiken sowie Auswirkungen auf Lernverhalten und Kompetenzentwicklung. Die Auswertung erfolgte systematisch mit MAXQDA.Resultat
KI wird vor allem von Lernenden aktiv genutzt, von Lehrpersonen primär zur Unterrichtsvorbereitung. Vorteile liegen in Effizienz und sprachlicher Unterstützung, Risiken in fehlender Reflexion und Kompetenzverlust. Deutlich wird der Bedarf nach didaktischen Konzepten und Schulungen, um KI als lernförderndes Werkzeug im DaF/DaZ‑Unterricht zu verankern.Frühlingssemester 2025
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Ausgangslage
Im Auftrag der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Fachbereich Integration, wird im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms 3 die Nutzung und Wirkung der Sprachförderung im Integrationsbereich im Kanton Basel-Landschaft evaluiert. Durch die Studie soll ein Überblick zur Sprachförderlandschaft im Kanton Basel-Landschaft erarbeitet und dabei überprüft werden, ob die bestehenden Subventionierungsmechanismen von Sprachkursen sowie das dazugehörige Kinderbetreuungsangebot den aktuellen Gegebenheiten entsprechen und optimal bei den KIP-Zielgruppen ankommen.
Lösungsansatz
Die Vorstudie kombinierte einen strukturierten Literaturreview zur Evaluation von Deutschkursen mit qualitativen Interviews mit Lernenden und Expert:innen. Ziel war es, bestehende Daten zu sichten, Wirkungsmechanismen zu identifizieren, Good Practices herauszuarbeiten und zentrale Fragestellungen sowie ein Forschungsdesign für die Hauptstudie abzuleiten.Resultat
Die Vorstudie liefert eine Übersicht zur Sprachförderlandschaft Basel‑Landschafts, benennt zentrale Wirkungsfaktoren und Qualitätskriterien und formuliert fundierte Forschungsfragen für die Hauptstudie. Ein praxisnahes Handout dokumentiert Vorgehen, Erkenntnisse und bietet eine strategische Grundlage für die Weiterentwicklung der Sprachförderung.Frühlingssemester 2024
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