Zwischen Klick und Meinung: Die unsichtbare Macht digitaler Beobachtung - FS25_LET_dree
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Ausgangslage
Digitale Plattformen strukturieren zunehmend, welche Informationen sichtbar sind und wie gesellschaftliche Debatten verlaufen. Algorithmen beeinflussen Meinungsbildung, verstärken Polarisierung und fragmentieren öffentliche Diskurse. Diese Mechanismen bleiben jedoch oft unsichtbar, obwohl sie demokratische Prozesse, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig prägen.Lösungsansatz
Das Projekt analysiert digitale Diskurse aus soziologischer Perspektive anhand der Theorien von Nassehi und Luhmann. Mithilfe von Alltagsbeispielen und einer datenbasierten Analyse zu Klimadiskursen in der Schweiz wird aufgezeigt, wie Algorithmen Kommunikation beobachten, ordnen und automatisiert steuern.Resultat
Das Projekt macht sichtbar, dass digitale Öffentlichkeiten nicht neutral sind, sondern technisch geprägt werden. Es sensibilisiert für algorithmische Macht, Filterblasen und Emotionalisierung und zeigt auf, warum digitale Bildung, Transparenz und gesellschaftliche Mitgestaltung zentral sind, um demokratische und inklusive Kommunikationsräume zu erhalten.Frühlingssemester 2025