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  • Ausgangslage

    Rechtsextreme Akteur:innen nutzen soziale Medien zunehmend strategisch, um ideologische Inhalte zu verbreiten. Generative KI erleichtert die Produktion scheinbar harmloser, emotionaler Inhalte und senkt Zugangshürden für Propaganda. Gleichzeitig verschwimmen Grenzen zwischen Lifestyle‑Content, religiösem Influencing und politischem Extremismus, was Erkennung und Regulierung erschwert.
     

    Lösungsansatz

    Das Projekt analysiert Fallbeispiele aus Rechtsextremismus, Manosphere, Tradwife‑Milieus und Christfluencer‑Kulturen. Es untersucht, wie KI‑Tools, visuelle Ästhetiken und narrative Frames eingesetzt werden, um Radikalisierung zu normalisieren, Plattform‑Moderation zu umgehen und neue Zielgruppen anzusprechen – insbesondere über gender‑ und identitätsbezogene Diskurse.

    Resultat

    Die Analyse zeigt, dass KI zentrale Infrastrukturen extremistischer Online‑Kommunikation stärkt. Traditionelle Rollenbilder, religiöse Narrative und scheinbar unpolitische Lifestyle‑Formate fungieren als Einstiegsportale für Radikalisierung. Das Projekt macht sichtbar, wie Sprach‑ und Bildstrategien gezielt eingesetzt werden und liefert wichtige Impulse für Prävention und Medienkompetenz.
     
    Frühlingssemester 2025