Section outline

  • Ausgangslage

    Die zunehmende sprachliche Vielfalt in der Stadt Zürich verändert Identitäts‑ und Zugehörigkeitsprozesse. Mehrsprachigkeit wird jedoch häufig reduziert, defizitär bewertet oder unsichtbar gemacht. Es fehlte ein partizipativer, niedrigschwelliger Ansatz, der Mehrsprachigkeit als identitätsstiftende Ressource erfahrbar macht und interkulturelle Verständigung im Alltag fördert.
     

    Lösungsansatz

    Entwickelt wurde ein dreistündiges Workshop‑Konzept für migrantische Frauengruppen in Zürich. Aufbauend auf Ansätzen zu Sprache und Identität, Mehrsprachigkeit und UNESCO Story Circles kombiniert es biografische Methoden, Storytelling und kreative Sprachbiografie‑Arbeit, um Reflexion, Empathie und Austausch über sprachlich‑kulturelle Erfahrungen zu ermöglichen.

    Resultat

    Der Workshop macht Mehrsprachigkeit sichtbar, stärkt Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl der Teilnehmenden und fördert interkulturelles Verständnis. Er zeigt Sprache als dynamischen Bestandteil von Identität und soziale Ressource. Das Konzept ist flexibel übertragbar auf Bildungs‑, Integrations‑ und Community‑Kontexte in mehrsprachigen Städten wie Zürich.
     
    Frühlingssemester 2025