Abschnittsübersicht

  • Ausgangslage

    Die Schweiz ist mehrsprachig, doch Herkunftssprachen von Schüler:innen mit Migrationshintergrund bleiben im Schulalltag oft marginalisiert. Obwohl der HSK‑Unterricht rechtlich verankert ist, ist er kaum in die reguläre Sprach‑ und Lernförderung integriert. Dies begünstigt Unsichtbarkeit, geringe Zusammenarbeit und sprachliche Diskriminierung (Linguizismus).
     

    Lösungsansatz

    Das Projekt entwickelte ein schulisches Integrationskonzept, das den HSK‑Unterricht systematisch mit Regel‑ und DaZ‑Unterricht verbindet. Auf Basis aktueller Forschung zum multilingual turn fördert es Teamteaching, plurilinguale Didaktik, Transferstrategien und eine enge Zusammenarbeit aller schulischen Akteur:innen zur Stärkung lebensweltlicher Mehrsprachigkeit.
     

    Resultat

    Das Konzept zeigt praxisnahe Wege auf, wie Herkunftssprachen als didaktische Ressource genutzt werden können. Es stärkt plurilinguale Kompetenzen, soziale Anerkennung und Sprachbewusstheit von Schüler:innen und Lehrpersonen. Gleichzeitig trägt es zu einer inklusiveren, rassismuskritischen Schulentwicklung und zu nachhaltiger Sprachförderung im Kanton Zürich bei.
     
    Frühlingssemester 2024