Thermodynamik

Energiepozentiale

Die Systemphysik ordnet der Energie bloss die Rolle einer Buchhalterin zu, wobei die Zuordnung auf den Primärmengen und ihren Potenzialen basiert. Die Änderung der gespeicherten Energie kann deshalb nur über den Austausch von Mengen ermittelt werden.

Die klassische Thermodynamik benutzt die Energie, um Aussagen über die Zustände eines homogenen Systems zu machen. Die Energie, die in Funktion der andern Zustandsgrössen dargestellt wird, nennt man auch Potenziale (nicht zu verwechseln mit den Potenzialen der Systemphysik).

Die allgemeine Sicht der Systemdynamik und die doch recht abstrakte Darstellung der klassischen Thermodynamik können mit Hilfe des Carnotors zusammen gebracht werden.

In diesem Kapitel werden die Energiepotenziale innere Energie U, Enthalpie H, freie Energie F und freie Enthalpie G besprochen. Partielle Ableitung werden gemäss der Einstein-Notation (Wert,Variable) geschrieben.